
Brainfog/Gehirnnebel -
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Fühlen Sie sich dauerhaft oder phasenweise sehr benommen? Etwa so, als ob sie leicht betrunken wären? Fällt das Konzentrieren schwer, ist die Aufmerksamkeit reduziert und wird das Denken zur Qual? Finden Sie oft die richtigen Wörter nicht oder kommen Sie bei selbst einfachen Gesprächen nicht mehr mit? Nehmen Sie ihr Umfeld verzögert wahr und fühlen Sie sich zusätzlich erschöpft oder ängstlich? Trotzdem führen alle Untersuchungen zu keinem klaren Ergebnis?
Wichtiger Hinweis (Disclaimer): Die Inhalte dieses Beitrags dienen lediglich zur Information und Aufklärung und stellen keine therapeutische Empfehlung oder Diagnose dar. Änderungen einer Therapie sind mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten zu besprechen. Viele der genannten Symptome können auf ernste Erkrankungen hindeuten und bedürfen der Untersuchung durch einen Arzt oder Psychotherapeuten.
Ein "mysteriöses" Symptom wird greifbar
In diesem Artikel möchten wir uns einem Phänomen widmen, das erfreulicherweise in letzter Zeit mehr Beachtung erfährt, aber wegen seiner fehlenden "Greifbarkeit" Betroffene und Therapeuten vor ein Rätsel stellt. Das ist bedauerlich, da dieser Zustand Betroffene sehr stark in ihrem Leben einschränkt und den Alltag nahezu unerträglich macht.
Die Rede ist vom sogenannten "Brainfog" oder "Gehirnnebel".
Sucht man im Internet nach Studien oder Erklärungen, ist das Ergebnis ernüchternd. "Brainfog" wird zwar im Zusammenhang mit Erkrankungen wie dem chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS), Hepatitis, Angststörungen und diversen Autoimmunerkrankungen erwähnt, eine definitive Ursache oder kausale Behandlungsansätze findet man aber nicht. Und das, obwohl gerade von CFS oder Long- COVID Betroffene in hoher Zahl unter diesem quälenden Zustand leiden. Ebenso wird dieser Gehirnnebel als Leitsymptom post-viraler Zustände beschrieben, wobei die Ausprägungen sehr individuell sein können.
Brainfog ist kein klinisch geschützter Begriff, sondern ein Symptomenkomplex, der auf ein systemisches Problem hindeuten kann. Da herkömmliche Untersuchungen oft unauffällig sind, werden Betroffene mit ihrem Problem alleine gelassen. In der ganzheitlichen energetischen Praxis betrachten wir Brainfog jedoch als Ausdruck einer toxischen Überlastung, die sich auf die Kommunikation der Neurotransmitter auswirkt.
Wie äußert sich Brainfog (Gehirnnebel) ?
Eine detaillierte Beschreibung - abgesehen von den Erfahrungsberichten Betroffener - der vielfältigen und je nach Fall unterschiedlichen Symptomatik findet sich in den Werken von Anthony William. Durch ihn rückte das Problem verstärkt ins Bewusstsein. Da seine Beschreibungen und naturheilkundliche Lösungsansätze so präzise sind, dass Betroffene sich darin nahezu exakt wiederfinden, basieren wesentliche Informationen dieses Artikels auf seinen Erkenntnissen.
Brainfog ist eine Art Bewusstseinseintrübung, jedoch nicht die Art Bewusstseinseintrübung, die ein Arzt bzw. Neurologe oder ein Psychotherapeut rasch erkennt und die in ein klassisches neurologisches Raster passt. Man fühlt sich benebelt und benommen, wie betrunken, ohne Alkohol getrunken zu haben und ohne angenehme Effekte. Dazu kommen Einschränkungen der Konzentrations- und Merkfähigkeit, Stimmungslabilität und ähnliche Beschwerden. Für Betroffene ist das ein elender, extrem einschränkender Zustand. Sie können nicht mehr das leisten, was sie leisten möchten oder vorher zu leisten imstande waren.
Das führt zu zahlreichen weiteren Problemen. Betroffene verlieren ihr Selbstvertrauen und schämen sich, weil sie nicht schnell und zuverlässig auf alltägliche Situationen reagieren können. Umso fordernder die täglichen Aufgaben sind, umso mehr verschlimmert sich der Zustand, was Rückzugstendenzen zur Folge hat. Eine posttraumatische Belastungsstörung kann auch als Folge des Gehirnnebels entstehen. Viele Menschen verlieren ihre Arbeit oder können Ausbildungen nicht beenden. Betroffene ahnen natürlich, dass etwas mit ihrem Körper nicht stimmt, doch das Unverständnis des Umfelds lässt sie an ihrer eigenen Wahrnehmung zweifeln.
Der Schweregrad variiert stark: Sehr starker Brainfog bleibt meistens den ganzen Tag und wird in stressigen Situationen schlimmer. Dann gibt es mildere Varianten, wo der Brainfog nur morgens auftritt, gepaart mit extremer Müdigkeit. In einigen Fällen hört der Gehirnnebel abends auf, oder es kommt zu schubweisem Brainfog tagsüber. Schwierigkeiten beim Kommunizieren sind ebenfalls häufig. Sie denken etwas, haben die Worte in ihrem Gedächtnis schon parat, es kommt aber anders aus ihrem Mund. Kommt ihnen das bekannt vor?
Warum die Ursache von "Brainfog" NICHT primär im Darm liegt
In der Naturheilkunde wird das Thema "Brainfog" bei unterschiedlichen Krankheitsbildern behandelt. Als Ursache für den Gehirnnebel werden oft Probleme mit der Darmflora (Dysbiose, SIBO, "Leaky Gut Syndrom" usw.), Candida- Pilze, Schilddrüsenstörungen, Schimmelpilze oder andere Hefepilze genannt. Auch der Zusammenhang mit diversen Autoimmunerkrankungen wird oft thematisiert, dann aber auch wieder nur in Verbindung mit der Darmflora. Doch wer tiefer blickt, erkennt, dass dies oft zu kurz gegriffen ist. Obwohl die genannten Probleme bei Menschen mit Brainfog häufig zu finden sind und natürlich adressiert werden müssen, darf Brainfog nicht als reines Darm-Thema betrachtet werden.
Dass Menschen, die an Gehirnnebel leiden, oft auch unter zahlreichen entzündlichen Erkrankungen des Verdauungstrakts, Autoimmunerkrankungen oder Erschöpfungszuständen leiden, ist eine Tatsache. Allerdings gehen diese Erkrankungsbilder, mit Ausnahme von CFS, in der Regel nicht mit Brainfog einher, die Betroffenen haben in der Regel kaum Beschwerden, was ihre Wahrnehmung und ihr Denken betrifft, haben also keine Benommenheit und fühlen sich nicht "benebelt". Sie können oft völlig klar denken. Hier also sofort die Ursache im Darm zu sehen, ist viel zu kurz gedacht und angesichts der sich widersprechenden Theorien auch nicht zielführend.
Es Menschen mit idealer Verdauung und allgemein guter Ernährungsweise, die schwer unter Brainfog leiden. Umgekehrt gibt es genug Menschen, die trotz Diagnosen wie Reizdarm, Dysbiose (SIBO), Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa nicht unter Brainfog leiden, also ganz klar denken können, selbst dann, wenn es sich um besonders schwere Verläufe handelt. Gehirnnebel war und ist überhaupt kein klassisches Symptom dieser Erkrankungen. Selbst bei Divertikulitis, also entzündeten Ausstülpungen der Dickdarmschleimhaut, ist Gehirnnebel kein klassisches Symptom. Demnach kann jemand mit starken Verdauungsstörungen, Fäulnis- und Gärungsmilieu, Narbengewebe, Parasiten- und Bakterienbefall, Candida- und Schimmelpilzen im Darm trotzdem keinerlei kognitive Einschränkungen haben. Das ist sogar die Regel, denn wie bereits erwähnt, sind Beschwerden wie Brainfog mit Ausnahme von CFS bzw. postviralen Syndromen (Long-COVID/EBV) oder schweren Lebererkrankungen kein typisches Symptom einer bestimmten Erkrankung. Zwar belasten Darmgifte das System und die Leber, doch werden diese in der Regel vollständig von der Leber entgiftet, bevor sie das Gehirn erreichen können. Die Darmgifte sind demnach nur ein Teil des Puzzles. Eine Entzündung des Verdauungstrakts bedeutet zwar Stress für das Immunsystem, aber erst die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke (verursacht durch Metalle und Neurotoxine) erzeugt die Symptome bei "Brainfog".
Ganz falsch ist der Ansatz mit der Darmflora dennoch nicht - entstehende Gifte im Darm (v.a. Ammoniak, Gärungs- und Fäulnismilieu) belasten selbstverständlich den Körper und insbesondere die Leber, aber die Erfolge bleiben bei Betroffenen trotz Ernährungsumstellung inklusive Probiotika und Ballaststoffen häufig aus. Der Gehirnnebel bleibt bestehen. Dies liegt einerseits daran, dass jeder Therapeut ein unterschiedliches, oft auf zahlreichen Fehlannahmen beruhendes Konzept verfolgt und andererseits daran, dass verschiedene Konzepte und Maßnahmen sogar kontraproduktiv sind. Außerdem sind bestimmte Dogmen im naturheilkundlichen Bereich wie "der Tod sitzt im Darm" nicht immer förderlich, um den wahren Ursachen auf den Grund zu gehen. Eine Störung der Verdauung beziehungsweise der Darmflora kann auch die Folge einer Störung in den oberen Verdauungsorganen wie Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse sein. Da ist es natürlich mit der Einnahme von Probiotika nicht getan.
Überlastete Leber und Neuroinflammation - die wirklichen Ursachen von Brainfog/Gehirnnebel
In meiner Praxis sehe ich Brainfog selten als isoliertes Problem. Es ist immer ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren:
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Eine "geringgradige Entzündung" (Silent Inflammation) durch Viren:
Latente virale Belastungen produzieren Ständig Giftstoffe, darunter auch Neurotoxine, also jene Gifte, welche das Nervensystem reizen.
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Die toxische Last:
Metalle wie Quecksilber oder Aluminium haben eine starke Affinität zum Nervengewebe. Dieser oxidative Stress kann die elektrischen Impulse im Gehirn buchstäblich "kurzschließen".
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Die Überlastung der Filterorgane:
Wenn die Leber als Hauptfilterorgan durch Umweltgifte, Stresshormone (Adrenalin) oder falsche Ernährung träge geworden ist, gelangen ungefilterte Stoffwechselabfallprodukte in den Blutkreislauf und können die Blut-Hirn-Schranke passieren.
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Dysregulation der HPA-Achse (Stressachse):
aufgrund von anhaltenden physischen oder psychischem Stress
Die Ursachen für Brainfog/Gehirnnebel sind demnach in der Leber und im Gehirn zu finden. Die Leber wird seit der Industrialisierung mit unterschiedlichen Störfaktoren belastet und muss unglaubliches leisten, um diese Toxine zu verarbeiten bzw. unschädlich zu machen. (Siehe Artikel zur Leber und zu Umweltgiften). Unterschiedliche Schadstoffe lagern sich in der Leber (und anderen Organen/Geweben) ein bis zu dem Punkt, an dem sie nicht mehr kompensieren kann. Dazu kommt anhaltender psychischer und seelischer Druck, welcher eine Anflutung von Stresshormonen bedingt, welche ebenfalls der Leber schaden. Kommt dazu psychischer Stress, verpasst das dem Immunsystem einen erheblichen Dämpfer. Ab diesem Zeitpunkt treten unterschiedliche Symptome auf, darunter auch Gehirnnebel. Vor allem bakterielle oder latente virale Belastungen können die Leber an die Grenze ihrer Belastbarkeit bringen und dann scheinbar plötzlich schwere Symptome verursachen. Dazu kommen Metalle wie Kupfer, Quecksilber, Blei, Aluminium sowie andere Schwer- und Halbmetalle und Pestizide. Das Gefühl mancher Betroffener, sich "wie vergiftet" zu fühlen, trifft also wirklich zu.
Häufig sind es latente virale Belastungen mit EBV oder anderen Herpesviren, die in einer Phasen der Immunsystem-Schwächung das Faß zum Überlaufen bringen. Das ist auch der Grund, warum in manchen Fällen Symptome plötzlich beginnen, ohne dass Betroffene einen bestimmten Auslöser dafür festmachen können. Bei manchen Betroffenen geht dem Gehirnnebel aber ein Infekt oder eine sehr stressreiche Zeit voraus, was dem Immunsystem einen starken Dämpfer verpasst.
In Verbindung mit bereits vorhandenen giftigen Schwer- und Leichtmetallen, Petrochemikalien, Pestizide/Herbiziden/Fungizide sind diese Viren noch aggressiver. Diese viralen Neurotoxine gelangen über die Leberpfortader zum Herzen, überwinden dann die Blut-Hirn-Schranke und landen in der Zerebrospinalflüssigkeit, wo sie Neuronen und Neurotransmitter beeinträchtigen. In manchen Fällen sind es wohl nicht nur die Neurotoxine, die das Gehirn fluten, sondern bestimmte latente Infektionen betreffen das Gehirn selbst, was für manche Betroffene auch spürbar ist. Die Blut-Hirn-Schranke wird u.a. durch Elektrosmog geschädigt.
Wenn Metalle wie Quecksilber oder Aluminium bereits direkt im Gehirngewebe vorhanden sind, oxidieren sie dort. Das allein kann schon zu Brainfog führen, ohne dass die Leber sehr belastet sein muss. Die meisten Menschen haben bereits Metalle im Gehirn. Diese Metalle sitzen fest und oxidieren, "schließen elektrische Impulse kurz" und hemmen Neurotransmitterfunktionen. Hier entsteht eine Form von Gehirnnebel, die kommt und geht, bei der sich klare Momente mit Verwirrtheitszuständen abwechseln.
Handelt es sich um schweren Brainfog/Gehirnnebel, also nicht nur mild oder phasenweise auftretend, liegt eine Kombination vor: Sowohl eine starke virale und toxische Belastung der Leber und eine Belastung des Gehirns mit Metallen. Brainfog tritt deswegen beim CFS so häufig auf, weil es sich um eine Reaktivierung von endogenen Viren handelt. Erst wenn das Immunsystem die Viren nicht mehr unterdrücken kann, treten aufgrund der entstehenden Neurotoxine die ersten Symptome auf.
Im fortgeschrittenen Stadium einer Infektion mit EBV oder anderen persistierenden Viren ist das Blut also überschwemmt mit Neurotoxinen, die ins Gehirn gelangen und die Funktion von Neurotransmittern stören. Neben Gehirnnebel entstehen dann Symptome wie
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Gedächtnisverlust
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Störungen des Kurzzeitgedächtnisses
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Verwirrungszustände
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Angstgefühle
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Zwangsstörung
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Migräne
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Gelenkschmerzen
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Nervenschmerzen
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Herzrasen, Herzstolpern
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Tinnitus
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Starke Erschöpfung
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Schlafstörungen
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usw.
Die Nerven liegen sozusagen "blank" und können durch die dauernde Präsenz der Neurotoxine nicht mehr repariert werden. Durch die Neuroinflammation werden alle Prozesse im Körper verlangsamt, was zu latentem Sauerstoffmangel im Organismus führt. Das läuft sehr subtil ab, sodass gängige Testmethoden diese Auffälligkeiten nicht zeigen. Es kommt daraufhin zu starker Übersäuerung des Körpers.
Adrenalin und die Rolle der Nebennieren bei Brainfog/Gehirnnebel
Eine weitere Ursache für eine mildere Form des "Brainfog" ist Stress über einen längeren Zeitraum, unabhängig davon, ob es sich um psychisch oder physisch belastete Situationen handelt. Die angeschlagenen Nebennieren stoßen dabei hohe Mengen an Adrenalin und anderen Stresshormonen aus, welche die Leber zwischenlagern und abbauen muss, was ihre Filterkapazität für andere Gifte weiter senkt. Die Folge ist ein eher leichter Gehirnnebel bzw. Benommenheit, die aber nicht dauerhafter Natur ist und meist innerhalb einiger Stunden nach einer stressigen Situation wieder vergeht. Bestehen jedoch bereits virale Lasten, wirken die Stresshormone noch belastender auf den Organismus.
Weitere Informationen über die Rolle der Nebennieren bei Erschöpfungszuständen findest Du im Artikel über die Nebennieren.
Den Nebel lichten
Um hartnäckigen Brainfog/Gehirnnebel zu beseitigen, ist ein breit gefächerter Ansatz nötig Bei milderen Varianten reicht es oft schon, wenn kleine Veränderungen der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten durchgeführt werden.
Selbstheilung ist selten ein linearer Prozess - es wird Phasen der Besserung geben, die von Rückschlägen unterbrochen werden. ("Zwei Schritte nach vorn, einer zurück"). Es gilt, nicht die Geduld zu verlieren, wenn sich nicht rasch eine Besserung einstellt. Es kann längere Zeit dauern, bis besonders hartnäckiger Brainfog/Gehirnnebel besser wird. Das gilt aber nur unter der Voraussetzung, dass man den Körper richtig entlastet. Mit Geduld und der richtigen Entlastung kann das Gehirn wieder klar werden. Leichter Brainfog verschwindet mit den richtigen Maßnahmen viel schneller und Betroffene können relativ rasch wieder ein besseres Wohlbefinden erfahren.
Auslöser ("Trigger") meiden, welche den Zustand weiter verschlechtern
Manche der angeführten Lebensmittel sind nicht per se "schlecht", das heißt, einem gesunden Menschen schaden sie nicht wirklich, aber sie schaden sehr wohl, wenn bakterielle oder virale Belastungen sowie Störungen der Verdauungsorgane vorliegen. Sie sollten daher nach Möglichkeit gemieden werden, wenn der "Brainfog" sehr stark und einschränkend ist. Lebensmittelzusatzstoffe sollten ganz weggelassen werden. Durch die Karenz dieser Auslöser kann die Leber sich erholen und wieder richtig entgiften, was alle weiteren Schritte erleichtert.
MEIDE: Aspartam, Süßungsmittel, Formaldehyd, Glutamat, Konservierungsmittel, Eier, Milchprodukte, Käse, Soja sehr fettreiche Nahrungsmittel, Alkohol, Essig, Koffein, Gluten, Mais, Rapsöl, Schweinefleisch
UMWELTGIFTE/HAUSHALTSGIFTE REDUZIEREN: Verzichte ebenfalls auf Parfums und konventionelle Duftstoffe, Shampoos und andere synthetische Körperpflegeprodukte sowie Haarspray, Haarfärbemittel, Talkumpuder, konventionelles Make-up, Bräunungsspray, Nagelkosmetik, chemische Reinigung, konventionelle Waschmittel
Fettreiche Lebensmittel
Zu Anfang ist die wohl wichtigste Maßnahme zur Entlastung der Leber eine Reduktion stark fetthaltiger Nahrungsmittel. Damit ist kein vollständiger Verzicht gemeint, aber eine deutliche Reduktion. Fett belastet die Leber und die Galle durch die gesteigerte Produktion von Gallenflüssigkeit in der Leber sehr stark. Bei chronisch Belasteten ist die Leber ohnehin schon überlastet, sodass eine hohe Fettzufuhr die Leber an ihre Grenzen bringt. Eine starke Lethargie nach einer üppigen Mahlzeit ist ein Warnsignal.
Fett verdickt das Blut und verringert den Sauerstoffgehalt, was wiederum ideale Bedingungen für Schaderreger schafft.
Achtung: Bei schwerer Nebennierenschwäche ist es ratsam, den Fettgehalt nur sehr langsam zu reduzieren, um Stress für den Körper zu vermeiden. Die Fettreduktion sollte daher nicht rasch erfolgen. Hier gilt es, gut auf den eigenen Körper zu hören.
REDUZIERE: Fleisch (auf Schweinefleisch ganz verzichten), fettigen Fisch, Nüsse, Samen, Nussbutter, Kokosöl und andere Öle/Fette, Avocado und Soja.
Unterstütze Deine Nebennieren
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Achte darauf, ausreichend Kalorien zu dir zu nehmen, um den Stoffwechsel nicht weiter zu verlangsamen. Fett enthält sehr viel Kalorien, also muss bei fettreduzierter Lebensweise mehr gegessen werden (insbesondere hochwertige Kohlenhydrate), um den Körper mit ausreichend Energie zu versorgen.
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Vermeide längere Essenspausen. Du setzt die Nebennieren dadurch zusätzlich unter Druck. Bei schweren Symptomen muss womöglich alle 1,5 - 2 Stunden etwas geeignetes gegessen werden ("Nebennieren-Snacks"), damit der Blutzucker konstant bleibt und die Nebennieren nicht zur Blutzuckerstabilisierung einspringen müssen, was weiteren Stresshormone produziert.
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Achte darauf, dass genug Kalium, Natrium und Glukose in den Mahlzeiten enthalten ist, vor allem in den Zwischenmahlzeiten. Vermeide bitte jedoch Kochsalz und salze spärlich mit Steinsalz, Kristallsalz oder hochwertigem Meersalz.
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Idealerweise wird morgens frischer Selleriesaft getrunken, da die enthaltenen Salze die Nebennieren und die Leber stark unterstützen.
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Folgende fettfreie Nebennierensnacks für die Zwischenmahlzeiten dienen als Richtlinie. Sie sind so zusammengesetzt, dass dem Körper damit möglichst viele Elektrolyte mit hochwertiger Glukose zugeführt werden (Quelle: Anthony William)
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Apfel, Dattel, Stangensellerie
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(Süß)Kartoffel, Petersilie, Zitrone
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Apfel und Mandelmus
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Süßkartoffeln und Kohl
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Mango und roher Spinat
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Süßkartoffel Kohl, Zitronensaft
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Avocado, Spinat, Orange
- Feigen und Stangensellerie
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roher Spinat und Obst
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Wassermelone und Stangensellerie
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Kokoswasser
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Apfel (Apfelmus), Dattel, Mangold
Weitere Informationen über die Rolle der Nebennieren bei Erschöpfungszuständen findest Du im Artikel über die Nebennieren.
Reinigende Lebensmittel und hochwertige Vitalstoffe
Nutzen Sie die Kraft von Obst, Gemüse und Kräutern
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Ahornsirup, Ananas, Äpfel, Aprikosen, Artischocken, Lappentang (Dulse), Bananen, Beeren, Birnen, Brokkoli, Datteln, Feigen, Granatäpfel, Grünes Blattgemüse, Grünkohl, Gurken, Karotten, Kartoffeln, Kiwis, Knoblauch, Kreuzblütlergemüse, Kürbisse, Mangos, Melonen, naturbelassener Honig, Orangen, Papaya, Petersilie, Rosenkohl, Rotkohl, Rucola, Spinat, Spargel, Sprosse, Süßkartoffeln, Wilde Heidelbeeren, Zucchini, Zitronen, Zwiebel, Wildreis u.v.m.
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Stangenselleriesaft nach A. William
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Vitalstoffe und Nahrungsergänzungen, darunter (Austestung mithilfe der Bioresonanz)
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5-MTHF (Folsäure), Alpha Liponsäure, Ashwagandha, Vit.B. Komplex, Brennnesselextrakt, Chaga, Curcumin, Dulse, Gerstengrassaft-Pulver, Glutathion, Hibiskus, Ingwer, Katzenkralle, Goldenseal (Gelbwurz), Königskerze (mullein leaf), L-Lysin, Magnesiumglycinat, Calcium, Mahonie, Mariendistel, Melatonin, GABA, MSM, N-Acetylcystein, Zinksulfat, Zitronenmelisse, Süßholzwurzel, Vitamin B12, Vitamin C, Spirulina, Selen
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Warte mit einer Schwermetall- Entgiftung
Starten Sie eine Schwermetallausleitung erst, wenn die Leber durch die genannten Maßnahmen bereits entlastet wurde. Eine zu schnelle Mobilisierung von Giften kann zu einer Rückvergiftung und Verschlechterung des Zustands führen, wenn die Ausleitungsorgane dafür noch nicht bereit sind. Bei sehr sensiblen Personen können selbst Vitalstoffe und Nahrungsergänzungen das System überlasten, weswegen hier Vorsicht geboten ist.
Unterstützung durch Bioresonanz
In der Praxis Wiedner Hauptstraße, 1040 Wien, nutzen wir die Bioresonanz, um diesen Prozess energetisch zu begleiten. In regelmäßigen Abständen angewendet ist sie ein ideales Werkzeug, um die Entgiftung zu fördern und den energetischen Zustand der Organe bzw. Organsysteme zu harmonisieren.
Gerade wenn es sich um Blockaden handelt, die den Fortschritt bei deiner "Gesundheitsreise" behindern, ist eine sanfte bioenergetische Reiztherapie eine hervorragende Option. Während die Ernährung die stoffliche Basis liefert, hilft die Frequenzbehandlung dabei:
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Belastungen zu identifizieren: Energetische Austestung von Toxinen, Schaderregern und Unverträglichkeiten. Vor allem die Austestung von Unverträglichkeiten ist anfangs hilfreich.
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Entgiftungsorgane zu stärken: Gezielte Unterstützung von Darm, Leber, Nieren und Lymphe sowie Entlastung des gesamten Pischingerraums.
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Blockaden zu lösen: Unterstützung des Nervensystems dabei, aus dem Stressmodus (Sympathikotonie) in den Heilungsmodus (Parasympathikus) zu finden.
Quellen/Links:
Theoharides, T. C., et al. (2015). "Brain 'fog,' inflammation and obesity: key aspects of neuropsychiatric disorders."
Komaroff, A. L., & Lipkin, W. I. (2021). "Insights from Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome May Help Explain Long COVID
Ahluwalia, V., et al. (2014). "The Brain-Liver Axis in Health and Disease.
Monnet-Tschudi, F., et al. (2006). "Comparison of the toxicity of mercury and aluminium on brain cells."
Anthony William – Heile deine Leber (2019)
Anthony William – Heile dich Selbst (2020)
Anthony William – Medical Medium, Revised & Expanded (2021)
https://www.medicalmedium.com/blog/understanding-brain-fog
https://www.medicalmedium.com/blog/brain-fog
https://www.medicalmedium.com/liver-rescue-medical-medium/brain-fog
https://www.medicalmedium.com/thyroid-healing-medical-medium/brain-fog-and-difficulty-concentrating
https://www.medicalmedium.com/blog/healing-brain-fog-depression-and-acne
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23576989/

