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Die Leber -
Leber- Funktionen & Leber- Belastung
Unser wichtigstes Stoffwechsel-und Entgiftungsorgan ganzheitlich betrachtet

Frau hält ihre Leber, Leberstörungen, Müdigkeit, Entgiftung, Entschlackung, Leber-Stoffwechsel

Die hier dargestellten Informationen dienen lediglich zur Information und Aufklärung und stellen keine therapeutische Empfehlung oder eine medizinische Diagnose dar. Änderungen einer Therapie sind mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten zu besprechen. Viele der genannten Symptome können auf ernste Erkrankungen hindeuten und bedürfen immer der Untersuchung durch einen Arzt oder Psychotherapeuten. Im Zweifelsfall holen Sie bitte immer ärztlichen Rat ein. 

Unsere energetische Hilfestellung dient der Wiederherstellung und Harmonisierung der körpereigenen Energiefelder und stellt keine Heilbehandlung dar.

Warum es essenziell ist, für unsere Leber zu sorgen

Die meisten Menschen haben ein Problem mit einer überlasteten, träge gewordenen Leber, ohne davon zu wissen. 

  • Die Leber ist an vielen Krankheitsvorgängen in unserem Körper direkt oder indirekt beteiligt.

Wenn die Leber nicht mehr optional funktioniert, sie also bereits etwas träge ist und eingeschränkt arbeitet, machen sich zahlreiche Symptome bemerkbar, die sich zuerst nicht leicht zuornden lassen. Wir wollen dir aufzeigen, warum du deine Lebergesundheit verbessern solltest, und so diffuse und belastende Symptome beseitigen kannst. Hinter den meisten chronischen Krankheiten und wiederkehrenden Beschwerden steckt eine träge, überlastete Leber bzw. werden diese durch eine überlastete Leber weiter verstärkt. 

  • Viele Leberstörungen sind, sofern das Organ nicht bereits deutlich entzündet oder geschädigt ist, oft durch herkömmliche Methoden nicht erkennbar.

Die Leber verursacht lange keine Schmerzen, auch wenn das Organ bereits stark geschwächt ist. Verschiedene Symptome können aber bereits auf eine eingeschränkte Leberfunktion hinweisen. Mithilfe der Bioresonanz können unterschwellige energetische Belastungen des Körpers und Störungen der Leber erkannt und analysiert werden. 

  • Uns selbst und unserer Nächsten zuliebe sollten wir uns mit der grundlegenden Funktionsweise der Leber vertraut machen. Unsere Leber ist nicht nur in Zusammenhang mit manifesten Lebererkrankungen wie Leberzirrhose, Hepatitis oder Fettleber für uns von Bedeutung. Sie hat großen Einfluss darauf

 

  • wie wir uns jeden Tag fühlen

  • wie gut wir denken können

  • wie gut wir schlafen

  • und wie gut wir verdauen

​Die Leber ist wichtig für die Gesundheit von Herz, Gehirn, Immunsystem und Haut. Sie beeinflusst somit indirekt die Art, wie wir der Welt und anderen Menschen gegenübertreten - freundlich und wohlwollend oder ängstlich und ablehnend. 

Wir als Gesellschaft sind nur so gesund wie unser Hauptentgiftungsorgan - die Leber. 

Die Hauptaufgaben der Leber

Die Leber ist unser wichtigstes Stoffwechselorgan. Zu den Hauptaufgabe der Leber zählen, vereinfacht gesagt

  • Glukoseverarbeitung - und Speicherung

  • Speicherung von Vitaminen und Mineralien

  • Fettverarbeitung

  • Aufnahme und Entgiftung schädlicher Stoffe

  • Blutfilterung

  • Beteiligung an der Immunabwehr

​Führen wir uns diese überlebenswichtigen Funktionen vor Augen, ist es nicht weit hergeholt, bei chronischen Beschwerden an die Gesundheit unserer Leber zu denken, auch wenn Labortests vorerst keinen Anlass dazu geben. 

Die Anatomie der Leber und der Bezug zu anderen Organen

  • Die Leber ist mit ihren durchschnittlichen 1,5 Kilogramm (bei Fettleber auch das doppelte!) das größte innere und am stärksten durchblutete Organ des ganzen Körpers. Das kommt insbesondere durch die Nähe der Worte "Leben" und "Leber" bzw. im englischen "live" und "liver" zum Ausdruck. Sie ist unser vielseitigstes Organ, dessen Funktionen bei weitem noch nicht alle entschlüsselt sind. 

  • Sie liegt im rechten Oberbauch hinter dem rechten Rippenbogen. Ihre Spitze ragt auch in die linke Körperhälfte hinein. Oberhalb der Leber ist das Zwerchfell, welches sie von der Lunge trennt. Links von der Leber befindet sich der Magen, darunter sitzt die rechte Niere sowie die Schlingen von Dick- und Dünndarm. 

Die 2 Kreisläufe der Leber

Der Anschluss der Leber an den Gesamtblutkreislauf ist sehr komplex geregelt. Normalerweise wird ein Organ von einer Arterie mit sauer- und nährstoffreichem Blut versorgt. Diese verzweigt sich in immer kleinere Arterien bis hin zu den Kapillargefäßen, die Sauerstoff, Glukose, Vitamine und andere Nährstoffe sowie Hormone an die Zellen abgeben- Kleine Venen sammeln das Kohlendioxid sowie andere Abfallstoffe der Zellen ein und transportieren diese über die Venen zu Herz (Kreislauf), Lunge (Kohlendioxid/Sauerstoffaustausch), Nieren (Ausscheidung wasserlöslicher Abfallstoffe) und Leber (Entgiftung, Synthese).

Unsere Leber hat 2 Kreisläufe: Über die Leberarterie (Arteria hepatica) wird sauerstoffreiches Blut wie bei den anderen Organen zur Leber transportiert. Zusätzlich wird über die Pfortader (vena portae) Blut aus dem Darm und anderen Verdauungsorganen Magen, Bauchspeicheldrüse und Milz, zur Leber befördert. Dieses Blut ist nicht so sauerstoffreich wie das Frischblut, welches über die Arterien direkt aus dem Herzen in ein Organ geleitet wird. Etwa ¾ des Blutes bekommt die Leber aus der Pfortader, die wesentlich größer ist als die Leberarterie. Nur 1/4 des Blutes stammt aus dem sauerstoffreichen Blut der Leberarterie. Obwohl das Pfortaderblut wenig Sauerstoff enthält, ist es so nährstoffreich wie kein anderes Blut im Körper. Es ist angereichert mit Kohlenhydraten, Fetten, Aminosäuren, Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und zahlreichen anderen Substanzen, welche die Darmzellen aus der Nahrung absorbiert haben. Auch Medikamente gelangen meist zuerst über die Pfortader zur Leber, bevor sie in die Zielzellen gelangen. 

Entgiftung schädlicher Stoffe durch die Leber

Doch es gelangen nicht nur Nährstoffe vom Darm in die Leber. Auch Schadstoffe aus der Nahrung und Umwelt und Giftstoffe aus Bakterien, Viren oder anderen Erregern gelangen zuerst in die Leber. Funktioniert unsere Verdauung nicht optimal und finden Fäulnis- und Gärungsprozesse statt, gelangen schädliche Substanzen wie Fäulnisstoffe (Indole, Skatole, Mercaptane, Thioäther, Kadaverine) oder Gärungsstoffe (Fuselalkohole) in die Leber, die den übrigen Organismus vor diesen Giften schützen will. Dies verursacht über längere Zeit immer stärkere Leberbelastungen, sodass auch andere Stoffwechselprozesse beeinträchtigt werden und die Gesundheit darunter leidet. 

Blutfilterung

Unser Blut ist jederzeit mit unterschiedlichen Nährstoffen angereichert. Dazu gesellen sich auch Schadstoffe wie Alkohol, Medikamente, Hormone, Schwermetalle, Stresshormone und Stoffwechselnebenprodukte. 

Die Leber ist gewissermaßen der "Überwacher" des Bluts. Weiße Blutkörperchen in der Leber überprüfen das Blut auf Bakterien, Viren und andere Erreger sowie Schadstoffe und versuchen diese aufzuhalten oder, falls das nicht möglich ist, sie einzuschließen. In den Tiefen der Leber sortieren die Kupfferschen Zellen diese nützlichen und schädlichen Substanzen. Unser Blut muss möglichst sauber sein, denn es gelangt anschließend in das Herz und das Gehirn. Bevor die Leber Giftstoffe einlagert, wird natürlich versucht, diese Stoffe mit ihren normalen Filterprozessen zu entsorgen. Was am Ende durchkommt, gelangt entweder über die Galle in den Dickdarm und wird mit dem Stuhl ausgeschieden oder in die Nieren, von wo es den Körper mit dem Harn verlässt. Ist die Leber nicht in der Lage, alles zu filtern, werden diese Stoffe ins Blut entlassen, wo sie dann als freie Radikale wirken und oxidativen Stress erzeugen. 

Besonders giftige Substanzen werden mit der Galle in den Darm geleitet und dort ausgeschieden. Eine gesunde, ausreichend vorhandene Gallenflüssigkeit ist essenziell für eine gute Entgiftungsleistung. Steht ausreichend starke Galle zur Verfügung, kann die Leber Giftstoffe direkt über die Gallenwege in den Darm befördern. Ist die Leber aber überlastet und mangelt es an Gallenflüssigkeit und Nährstoffen, muss sie diese Schadstoffe einlagern, um Herz und Gehirn zu schützen. 

Bei chronischen Beschwerden mit deutlichem Leistungsabfall ist die Leber oft nicht in der Lage, Schadstoffe richtig zu verarbeiten. Das Blut wird mit freien Radikalen und giftigen Stoffen überschwemmt und wird dadurch "zähflüssiger". Das Herz muss daraufhin eine größere Leistung bringen, um das Blut zu befördern. Das ist häufig bei chronischen Infektionen mit Viren oder Bakterien der Fall, deren Biofilm dann Herzstolpern oder Herzflattern verursachen kann, weil der geleeartige Biofilm dann die Herzklappen verklebt und das Blut nicht ungestört fließen kann. Sofern keine Herzschädigung besteht (was unbedingt abgeklärt werden sollte), ist das in der Regel nicht lebensgefährlich, aber sehr unangenehm und wirkt für Betroffene sehr bedrohlich. 

Ammoniakentgiftung und "Ammoniak-Permeabilität"

Besondere Bedeutung hat die Entgiftung von Ammoniak. Es ist ein übelriechendes und giftiges Gas, welches als Abbauprodukt des Eiweißstoffwechsels entsteht. In der Leber wird das Ammoniak zu Harnstoff abgebaut, welcher leicht über die Niere ausgeschieden werden kann. Bei fortgeschrittener Leberzirrhose gelingt dies nicht mehr, was dann zur hepatischen Enzephalopathie (Gehirnschädigung durch das Ammoniak) führt. Im Zusammenhang mit Darmstörungen wie Reizdarmsyndrom, Dünndarmfehlbesiedlung, "Leaky Gut" bzw. entzündlichem Dünn- und Dickdarm kommen wir auf das Ammoniak noch einmal zu sprechen. Weitere Informationen zur Darmgesundheit. 

Die Entgiftungsphasen der Leber

Man unterscheidet 2 - im weiteren Sinne 3 - Entgiftungsphasen, die durch hochspezifische Enzyme durchgeführt werden. Die Leber und die Nieren weisen dabei die höchste Enzymdichte auf. Die enzymatischen Entgiftungsprozesse richten sich sowohl gegen Abbauprodukte, die natürlich im Stoffwechsel entstehen, als auch gegen exogene Umweltgifte. Die körpereigenen Gewebe werden somit vor den Toxinen und deren Metaboliten geschützt. ​

​Phase I: Die Zerlegung (Giftungsphase)

Diese Phase wird auch als "Giftungsphase" bezeichnet. Hier werden Schadstoffe mithilfe von Enzymen, insbesondere Cytochromen, zerlegt und für die Phase 2 vorbereitet. Ein kritischer Punkt in dieser Phase ist, dass die entstehenden Stoffwechselzwischenprodukte potenziell giftiger sein können als die Ausgangsstoffe. Daher ist ein nahtloser Übergang zu Phase 2 entscheidend. Die Phase I funktioniert bei den meisten Menschen recht gut. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass eine Beschleunigung von Phase 1 durch Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin B6 bei einer gleichzeitig blockierten Phase 2 zu einer Ansammlung toxischer Substanzen führen kann, was möglicherweise die Überempfindlichkeit einiger Personen gegenüber bestimmten Präparaten erklärt.

Phase 2: Das Unschädlichmachen  (Konjugationsphase)

In dieser Phase werden die in Phase 1 aufbereiteten Stoffe an körpereigene, polare Moleküle gekoppelt. Dadurch werden sie wasserlöslich und können leichter ausgeschieden werden. Die wichtigsten Reaktionen sind hierbei die Glukoronidierung, Sulfatierung, Acetylierung, Methylierung sowie die Konjugation mit Glutathion und Aminosäuren. Diese Phase ist bei vielen Menschen gestört, was eine Ansammlung von Schadstoffen im Körper zur Folge haben kann. 

Eingelagerte Gifte liegen im Körper in gebundener Form vor. Entschlackungsmaßnahmen haben zum Ziel, diese Stoffe aus ihren festen Bindungen zu lösen. Geschieht dies, gelangen die Toxine in den Blutkreislauf. Bei einer nicht funktionierenden Phase 2 können Gifte nicht mehr problemlos über Leber und Niere ausgeschieden werden, verbleiben also im Körper und werden in verschiedenen Organen und Geweben wieder abgelagert. Diese Rückvergiftung muss unter allen Umständen vermieden werden. 

Glutathion ist eines der wichtigsten Antioxidantien im Körper. Es schützt die Zellen vor oxidativem Stress und spielt eine zentrale Rolle in der Entgiftung. Reduziertes Glutathion (GSH) wird bei der Neutralisierung freier Radikale verbraucht und in oxidiertes Glutathion umgewandelt. Die Regeneration des Glutathions ist von bestimmten B-Vitaminen abhängig. Niedrige Glutathionwerte werden mit verschiedenen Krankheiten wie Leberschäden, Tumoren und entzündlichen Erkrankungen in Verbindung gebracht.

Die Entgiftungsenzyme der Phase 1 und 2 sind bei ihrer Funktion von einer ausreichenden Versorgung mit bestimmten Mikronährstoffen abhängig. Der Verzehr von schwefelhaltigem Gemüse wie Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl und anderen Kohlarten kann unterstützend wirken. 

Phase 3: Die Ausscheidung

Nach der Vorbereitung in den Phasen 1 und 2 werden die Stoffe aus dem Körper transportiert. Fettlösliche Substanzen werden über Leber und Galle ausgeschieden, während wasserlösliche Stoffe über die Nieren den Körper verlassen. Das Ziel aller Entgiftungsmaßnahmen ist es, die gebundenen Toxine zu lösen und ihre Ausscheidung zu gewährleisten, um eine Rückvergiftung zu verhindern.

Synthese- Funktion der Leber

Die Leber bildet viele für den Körper lebenswichtige Stoffe selbst, vor allem jene, die für den Glukose-, Fett und Eiweißstoffwechsel von Bedeutung sind. Die Bildung von Gallensäuren in der Leber haben wir bereits erwähnt, ebenso wie die Umwandlung von Vitaminen in eine bioverfügbare Form.

Die Gluconeogenese (Neubildung von Traubenzucker) aus z.B Glycerin, Lactat/Pyruvat und einigen Aminosäuren findet in der Leber dann statt, wenn die Glykogenreserven der Leber erschöpft sind, im Hungermodus oder während wir schlafen. Hier stellt der Körper auf die Bildung von Glukose aus Eiweiß und Fett um. Es werden Fettdepots und Muskeleiweiß abgebaut, um Glukose zu gewinnen. Die Leber tut das vor allem, um das Nervensystem, die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und das Nierenmark zu schützen, die immer auf Glukose angewiesen sind.

Aber auch bestimmte Eiweiße werden in der Leber selbst hergestellt, darunter:

  • Albumine, die für das osmotische Gleichgewicht in den Blutgefäßen sorgen, weswegen schwer Leberkranke bei verminderter Albuminproduktion Ödeme (Wassereinlagerungen) vor allem in den Beinen und im Bauch bilden.

  • Globuline für ein funktionierendes Immunsystem

  • Eine Vielzahl von Gerinnungsfaktoren. Bei schweren akuten oder chronischen Erkrankungen der Leber sinkt der Quick-Wert als Maß für die Gerinnungsleistung im Blut ab, was ein erhöhtes Blutungsrisiko zur Folge hat.

  • Akut-Phase-Proteine (Eiweiße, die bei Entzündungsprozessen bedeutsam sind)

  • Cholesterin für Zellmembranen, Nervenzellen und Steroidhormone uvm.

  • Proteinsynthese: Jede Zelle kann aus Aminosäuren Eiweiße bilden, die für sie selbst oder den gesamten Organismus wichtig sind. Eiweiße bilden Strukturen (z.B. Kollagen), Hormone (Insulin), Antikörper gegen Erreger (z.B. Immunglobuline) und Enzyme, die für wichtige Reaktionen im Körper verantwortlich sind. (z.B. Glutathionperoxidase zur Entgiftung freier Radikale)

  • Cholinesterase: Cholinesterasen sind Enzyme, die den Neurotransmitter Acetylcholin abbauen. Im Zusammenhang mit der Leber ist es wichtig zu wissen, dass ein erniedrigter Cholinesterasewert auf einen Defekt in der Syntheseleistung der Leber hindeutet.

Die Leber ist eine wichtige Eiweißfabrik. Bei schweren chronischen, auszehrenden Erkrankungen kann das zu einem Abfall des Gesamteiweißes im Blut führen. Diesem Eiweißmangel kann übrigens durch eine hohe Eiweißzufuhr nicht entgegengewirkt werden – im Gegenteil, durch die hohe Eiweißzufuhr wird die Leber (vermehrte Ammoniakbildung) zusätzlich belastet. Ein Eiweißmangel durch zu wenig Eiweiß sollte natürlich auch nicht vorliegen, aber um einen solchen Mangel zu erreichen, müsste man sich schon extrem einseitig und unterkalorisch ernähren. Bei einem Eiweißmangel sollte immer zuerst an die Unterstützung der Leber gedacht werden!

Produktion von Gallensäuren in der Leber

Wegen der Nahebeziehung zur Leber müssen wir an dieser Stelle auch noch kurz die Gallenblase erwähnen. Die Leber erzeugt Gallenflüssigkeit, um Fette aufzuspalten, sie verdaubar zu machen und somit dem Organismus als Energiequelle bereitzustellen. Die kleinen Gallengänge in der Leber fließen zu größeren Gängen zusammen, welche den Gallensaft schließlich in die Gallenblase befördern. Die Gallenblase dient als Speicher der Gallenflüssigkeit, die bei Bedarf (Verdauungsreiz) in den Darm abgegeben wird. Wenn notwendig, kann die Gallenblase sehr große Mengen Galle abgeben, um eine besonders fettreiche Kost zu verdauen. Bei einer schon träge gewordenen Leber kann dieser Gallenfluss schon reduziert sein, was die Verdauungskraft schwächt und besonders die Fettverdauung beeinträchtigt. Erste Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl, saures Aufstoßen und Stuhlveränderungen sind die Folge. 

Was unserer Leber schadet

Unsere Leber ist durch unseren modernen Lebensstil mit seinen vielen versteckten Schadstoffen ständig großen Belastungen ausgesetzt, die wir um Laufe des Lebens "ansammeln". Manche Menschen bekommen viele dieser Giftstoffe (z.B. DDT, Schwermetalle, Viren etc.) schon bei der Geburt mit. Eine falsche Ernährungsweise mit zu viel fetten und denaturierten Nahrungsmitteln trägt zusätzlich zur Leberbelastung und entstehenden Leberproblemen bei, weil der Fettkonsum den Leberstoffwechsel und die Gallenproduktion stark belastet. Denaturierte, nährstoffarme Lebensmittel geben der Leber nicht die notwendigen Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe, die sie für ihre Arbeit benötigt. 

Folgende Faktoren belasten die Leber sehr stark:

  • Strahlung

    • Elektromagnetische (Handy, WLAN, Bluetooth,...), radioaktive Strahlung, Röntgenstrahlung​

  • Giftige Metalle​

    • Quecksilber, Aluminium, (industrielles) Kupfer, Nickel, Arsen, Barium, Cadmium usw.​

  • Fäulnisstoffe durch Fäulnismilieu im Darm (Indol, Skatol, Mercaptan, Thioäther, Kadaverin, Ammoniak etc.)​

  • Gärungsstoffe durch Gärungsmilieu im Darm (Fuselalkohole wie Methylalkohol, Isopropylalkohol, und Ethanol)

  • Bakterien, Viren und andere Erreger

    • Viren (insbesondere EBV, HHV-6, Herpes Zoster, Zytomegalievirus,...)​

    • Antibiotikaresistente Bakterien (insbesondere Streptokokken, Salmonellen, E.Coli und C.Difficile)

    • Pilze (Hefe- und Schimmelpilze)

    • Parasiten

  • Lebensmittelzusatzstoffe wie Aspartam, künstliche Süßungsmittel, Formaldehyd, Glutamat, Konservierungsmittel

  • Pestizide (besonders DDT) und Alltagsgifte​

    • ​Feinstaub (Laserdrucker, Abgase usw.)

    • Schimmelpilzgifte in der Nahrung in in belasteten Innenräumen

    • Chemikalien in neu gekauften Möbeln, Autos, Kleidung

    • Plastik

    • Benzin/Dieseldämpfe

    • Fluoride

    • Petrochemikalien

    • chemische Reinigung

    • Kunstdünger

    • Rauch und Abgase

    • Chlor

  • Lufterfrischer für Steckdose und Duftkerzen

  • Kosmetik- und Hygieneartikel

    • Haarfärbemittel​

    • Nagelkosmetik

    • Parfum

  • Verschiedene Medikamente​

  • Adrenalin: wird bei Stress ausgeschüttet und wirkt wie "Batteriesäure" auf unseren Körper - bei chronischer Stressbelastung bleibt der Körper übersäuert. Die Leber versucht, uns davor zu schützen und zu verarbeiten, was allerdings die Entgiftungsfunktion hemmt.

Eine Leberentlastung ist für fast jeden Menschen eine gute Vorsorgemaßnahme

Es ist selbstverständlich, dass wir nicht alle diese Faktoren aus unserer Umwelt verbannen können. Aber wir sind ihnen nicht hilflos ausgeliefert. Hat man erst ein Bewusstsein für die Gefahrenquellen entwickelt, kann man geeignete Schritte setzen, um die Exposition zu minimieren und den Körper durch geeignete Entgiftungsmaßnahmen unterstützen - Schritt für Schritt, ohne neurotisch zu werden. An wichtigster Stelle steht unser Haupt- Entgiftungsorgan, das all diese Stoffe aufnehmen, verarbeiten und ausleiten muss: Unsere Leber. Dadurch können bereits entstandene Belastungen abgebaut werden oder verhindert werden, dass erst eine Überlastung der Leber entsteht. 

Entlastung der Leber durch Bioresonanz und naturheilkundliche Maßnahmen

Hilfe durch Bioresonanz, entgiftende Lebensmittel und Vitalstoffe

Diese Belastungen können mithilfe der Bioresonanz analysiert werden und deren Ausleitung durch die Zufuhr von stärkenden bzw. ausleitenden Schwingungsmustern unterstütz werden, natürlich immer in Begleitung einer Ernährungsform, die den Körper entlastet und die Zufuhr von Vitalstoffen. Werden die Leberbelastungen energetisch harmonisiert, wird auch der übrige Körper entlastet, was Selbstheilungsmechanismen fördert. 

Braucht deine Leber Hilfe?

Wir fühlen unsere Leber normalerweise nicht und spüren sehr lange nicht, wie sie still und heimlich leidet. Wenn wir erheblichen Stress- und Umweltbelastungen ausgesetzt sind, uns nicht gut um uns sorgen und "die Kerze an beiden Enden brennen lassen", versucht sie, all dies zu kompensieren und uns voll funktionsfähig zu halten. Das funktioniert je nach psychischer und physischer Konstitution eine Zeit lang gut, bis sich die ersten Beschwerden bemerkbar machen. Leider bemerken wir den Zusammenhang zwischen diesen ersten Symptomen und einer Leberschwäche nicht, beziehungsweise führen diese nicht auf die Leber zurück. 

Eine schwache Leber als (Mit-)Ursache vieler Symptome und Beschwerden

Liegt eine manifeste Leberstörung vor, etwa in Form einer Fettleber, bei Gelbsucht, Hepatitis oder Zirrhose, ist ganz klar, dass das Augenmerk auf der Leber liegen muss. Aber auch eine Vielzahl an chronischen Beschwerden können direkt oder indirekt auf eine träge und schwach gewordene Leber hinweisen, darunter:

  • Starke Müdigkeit (vor allem morgens, aber auch tagsüber)

    • Von Müdigkeit sind Menschen am Anfang einer Leberstörung häufig betroffen. Wo sie vorher ohne Mühe einen ganzen Tag auf den Beinen sein konnten und keine Energieeinbrüche hatten, machen sich nun erste Anzeichen bemerkbar. Weil die Leber ihrer Filterleistung nicht mehr nachkommen kann, wird das Blut zäher, das Lymphsystem überlastet und das Herz muss mehr Kraft aufwenden, um Blut zu "pumpen". Das alles macht uns müde, nach einer Mahlzeit natürlich noch mehr, weil hier je nach Nahrungszusammensetzung von der geschwächten Leber eine erhebliche Filterleistung erbracht werden muss. ​

  • Erschöpfung (auch chronische Erschöpfung, CFS - hier ist zusätzlich das Nervensystem beteiligt)

  • ​Gehirnnebel ("Brainfog") und Konzentrationsschwierigkeiten

  • Gewichtszunahme und die Unfähigkeit, Gewicht abzunehmen 

  • Gewichtsabnahme und die Unfähigkeit, Gewicht zuzunehmen

  • Müdigkeit nach einer schweren, fettreichen Mahlzeit

  • Leichte Reizbarkeit, Wutz und Zorn, emotionale Unausgeglichenheit

  • Bluthochdruck (bei ansonst gesundem Herzen)

  • Hoher Cholesterinspiegel

    • Die träge gewordene Leber kann ihrer Filterleistung nicht  mehr so gut nachkommen, was erhähte Blutfettwerte zur Folge hat​

  • Diabetes Typ 2 und Prädiabetes (Metabolisches Syndrom), Blutzuckerschwankungen, Insulinresistenz, Unruhezustände

    • Kann die Leber nicht mehr genug Glukose in Form von Glykogen speichern, müssen die Nebennieren einspringen. Dabei kann es zu Blutzuckerschwankungen kommen und zu wechselnden Phasen von Müdigkeit und Unruhe. ​

  • Reizdarmsyndrom, entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis, Divertikulitis)

  • Verstopfung und Durchfall

  • Autoimmunerkrankungen

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten

  • Gicht

  • Nebennierenstörungen

  • Ekzeme, Psorias, Akne

  • Durchschlafschwierigkeiten (besonderer Hinweis ist das Aufwachen zur "Leberzeit" in der TCM zwischen 1-3 Uhr nachts)

  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche

  • Mangel an Magensäure (anazide Gastritis)

  • Gallengries und Gallensteine

  • Flüssigkeitsansammlungen

  • Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO)

  • Abnormale Blutfettwerte, erhöhtes LDL-Cholesterin

  • Schlechter Atem

  • stark sichtbare Augenringe

  • Multiple Chemikaliensensibilität (MCS)

  • Verlangen nach Zucker, Heißhungerattacken

  • Appetitverlust in der Früh

  • Unverträglichkeit von Fett und/oder Alkohol

  • Gelbfärbung der Augen und der Haut

    • Diese Anzeichen treten im Endstadium einer schweren Lebererkrankung auf, die natürlich medizinisch behandelt werden muss. ​

  • Druckempfindlichkeit im rechten Oberbauch

  • Krampfadern

  • Aufgedunsenes Gesicht

  • uvm.

Diese Symptome können darauf hindeuten, dass die Leber schon länger nicht mehr optimal funktioniert und träge geworden ist. Mithilfe der Bioresonanz sowie mit bestimmten Änderungen im Lebensstil können die Störfaktoren neutralisiert werden, wodurch der Körper wieder in ein harmonisches Gleichgewicht kommt. Durch Bioresonanz können Belastungen im Energiesystem durch Umweltgifte festgestellt und harmonisiert werden, zusätzlich werden die Organfunktionen von Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Nebennieren, Magen, Dünn- und Dickdarm unterstützt. 

Ganzheitliche Vorgangsweise bei Leberschwäche/Leberträgheit

  • Bioresonanz: In regelmäßigen Abständen angewendet ist sie ein ideales Werkzeug, um die Entgiftung zu fördern und den energetischen Zustand der Organe bzw. Organsysteme zu harmonisieren. Gerade wenn es sich um Blockaden handelt, die den Fortschritt bei deiner "Gesundheitsreise" behindern, ist eine sanfte bioenergetische Reiztherapie eine hervorragende Option. Während die Ernährung die stoffliche Basis liefert, hilft die Frequenzbehandlung dabei:

  • Belastungen zu identifizieren: Energetische Austestung von Toxinen, Schaderregern und Unverträglichkeiten. Vor allem die Austestung von Unverträglichkeiten ist anfangs hilfreich. 

  • Entgiftungsorgane zu stärken: Gezielte Unterstützung von Darm, Leber, Nieren und Lymphe sowie Entlastung des gesamten Pischingerraums. 

  • Blockaden zu lösen: Unterstützung des Nervensystems dabei, aus dem Stressmodus (Sympathikotonie) in den Heilungsmodus (Parasympathikus) zu finden. 

  • Reduktion der Umwelt- und Alltagsgifte (siehe oben)

  • Langsame Umstellung des Lebensstils und der Ernährungsgewohnheiten

    • langsame Fettreduktion bzw. die maßvolle Zufuhr hochwertiger Fette, um die Leber zu entlasten​

    • Vermeidung nicht förderlicher Nahrungsmittel

    • Umstellung auf gesunde, heilsame Nahrungsmittel, welche die Leber mit ausreichend Glukose und Mineralien versorgt - ausreichende Kalorienzufuhr

    • Regelmäßige Mahlzeiten, vor allem bei bestehender Nebennierenschwäche

    • Verringerung des Koffein- und Alkoholkonsums

  • Die Einnahme von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln kann die Entschlackung des Organismus fördern und Nebenwirkungen verringern

  • Emotionale Komponente der Entgiftung beachten​

    • Verstehen des Zusammenhangs zwischen Emotionen, Fettkonsum und Stresshormonen.

    • Entschlackungskrisen vermeiden

    • Nebennieren entlasten und für Entspannung sorgen

Quellen

  • Anthony William - Heile Dich Selbst

  • Anthony William - Heile Deine Leber

  • Anthony William - Heile Deine Schilddrüse

  • Anthony William - Secrets behind chronic and mystery Illness and how to finally heal (Revised and Expanded Edition)

  • Robert Morse - Das Detox Wunder

  • Christian Steiner - Zeit der Plagen?

  • Dr. Joachim Mutter - Lass dich nicht vergiften

  • Günter Albert Ulmer, Gesundheits- Geheimnis Sauerstoff und die Gefahr der Hypoxie

  • Dr. Volker Schmiedel - Hausputz für Leber & Galle

Bioresonanz Achter

Die ganzheitliche Bioresonanz- und Naturheilpraxis Achter in 1040 Wien setzt sich zum Ziel, die Regulationsfähigkeit im Energiesystem wiederherzustellen. Die Testungen erfolgen mittels Bioresonanz und Dunkelfeldmikroskopie. 

Öffentliche Anfahrt

U1 Taubstummengasse - Ausgang Mayerhofgasse

1er, 62er, Badner Bahn- Station Mayerhofgasse

Bei Praxis Natur Heilung läuten
Im Haus geradeaus rechts, in den 1. Stock und durch den Hof durchgehen. Dann rechts. 

Logo der Bioresonanzpraxis Sebastian Achter. Man sieht einen Baum mit einer Frequenz

Kontakt

Sebastian Achter​

Bioresonanz Achter

Wiedner Hauptstraße 49/10

office@bioresonanz-achter.at

Telefon

+43 670 4060330

Öffnungszeiten

Hinweis: Die energetische Hilfestellung stellt keine Heilbehandlung dar. Die Bioresonanz-Methode ist wissenschaftlich nicht anerkannt und ersetzt nicht die ärztliche Diagnose oder Behandlung. Weitere Informationen finden Sie unter dem Reiter "Rechtlicher Hinweis". ​

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